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Stammtisch: Was bringt Freien ein Expertenstatus?

Stefan Mey zu Gast beim Freienstammtisch

20.5., 18:00 - 19:30

Der Berliner Technologiejournalist Stefan Mey wird seit Erscheinen seines Buchs "Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower" (2017) als Experte wahrgenommen. Neben seiner Arbeit als freier Journalist hält er mittlerweile Vorträge, gibt Workshops über Digitale Selbstverteidigung und das Darknet und ist selbst zum gefragten Interviewpartner geworden.

10 Tipps für Berufseinsteiger*innen

10 Dinge, die Berufs-Einsteiger und Einsteigerinnen wissen sollten. Jeden Dienstag gibt's dazu einen kurzen Tipp oder Hinweis auf Facebook für euch.

Schülerzeitung gegründet, an der FH Journalismus studiert, zusätzlich ein Master-Degree in der Tasche, einen eigenen Blog und ein Praktikum bei einer Qualitätszeitung gemacht. Wir sagen euch, was man außerdem wissen muss, aber vorher nie gesagt bekommt. Ironiewarnung, aber mit wahrem Kern.

Stellungnahme zum KommAustria-Gesetz (Digitalförderung)

Eine neue Digitalförderung für Medien wird kommen. Heuer sollen rund 34 Millionen Euro ausgeschüttet werden, davon 19 Millionen rückwirkend für 2020. Ab 2022 sind jährlich 15 Millionen Euro vorgesehen. Wir Freischreiber wurden eingeladen, eine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf abzugeben.

Grundsätzlich begrüßen wir eine Förderung für die digitale Transformation. Wir sehen allerdings auch noch Verbesserungsbedarf, vor allem hier:

Freischreiber Stephan Burianek gründet OPERN.NEWS

Wir freuen uns immer sehr darüber, wenn ein Freischreiber-Mitglied ein neues Projekt startet. Dieses Mal stellen wir euch ein brandneues Non-Profit-Medium vor, das sich rund um die Oper dreht. Gründer dieses Projekts ist Freischreiber Stephan Burianek.

Worum es bei OPERN.NEWS geht, erfährt ihr hier:

Warum es uns gibt, wer wir sind, und was wir wollen

OPERN∙NEWS ist ein neues Non-Profit-Medium für Oper im weiteren Sinne. Es verfolgt zwei Ziele:

Süßes und Saures geht an...

Hier sind sie, unsere Preisträger der süßen und sauren Preise 2020! In insgesamt drei Kategorien hat unsere Freischreiber-Jury die Preise an jene Medien, Redaktionen oder Verlage vergeben, die sich dadurch hervortun, wie sie mit freien JournalistInnen umgehen - positiv oder negativ.

Süßes geht an...

...Betty Kasper, die Betreiberin von mein-klagenfurt.at

Was den Kampf um das berufliche Überleben betrifft, so weht für die große Mehrheit der freien JournalistInnen in diesem Land immer schon ein rauer Wind. Unabhängig von der tatsächlichen Wetterlage.

Bekanntermaßen ist unser südlichstes Bundesland meteorologisch begünstigt, aber auch dort sorgte ein grausliches Virus dafür, dass es schlagartig dunkel wurde: Besonders hat es die Freien getroffen, die von einem gleichbleibenden Einkommen mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld nur träumen können.

Saures geht an....

....die Tiroler Tageszeitung.

In peripheren Regionen wie dem Großteil des Bundeslandes Tirol wird es als Privileg erachtet, für die mächtige Tiroler Tageszeitung arbeiten zu dürfen. Die Ansprüche dieses Mediums an freie MitarbeiterInnen sind auch dementsprechend hoch und es ist nicht leicht, in die Riege der Freien der TT aufgenommen zu werden.

Einreichen bis zum 1. Dezember!

Wer bekommt heuer Süßes und Saures? Ihr entscheidet! Bis zum 1. Dezember suchen wir noch und bitten euch um eure Vorschläge.

Wer hat eurer Meinung nach einen süßen Preis verdient? Also wer bezahlt faire Honorare, wer hat euch auch in der Corona-Krise unterstützt oder hat sich durch andere Aktionen ausgezeichnet?

Und wer zieht euch den letzten Nerv? Wer zahlt miese Honorare, verändert eure Artikel ohne Rückfrage bis zur Unkenntlichkeit und fesselt euch mit Ausbeuter-Verträgen?

Unter der Lupe: JournalistInnen im Film

Ein Lesetipp für lange Winter- (und Lockdown-)Abende: Journalist Patrick Torma hat 50 Journalistenfilme untersucht und nimmt dabei die filmische Darstellung von JournalistInnen unter die Lupe – von Almost Famous bis Zodiac. Gegründet hat Torma die “Edition Popkultur”, hier ist das Werk erschienen, zusammen mit dem freien Journalisten und Filmemacher Christian Genzel.

Bild des Journalismus in Kino und TV

„Ich habe mir meine eigene Nische geschaffen“

Jelena Pantić-Panić gibt als Mentorin JungjournalistInnen Tipps für den Berufseinstieg. Dafür hat sie ihre Freelance-Jobs aufgegeben und alles auf ihr Projekt medien-geil.at gesetzt.

Von einem Tag auf den anderen alles hinschmeißen und nur mehr für das eigene Herzensprojekt arbeiten. Klingt doch gut, oder? Jelena Pantić-Panić hat sich genau das getraut und ihr Mentoringprogramm medien-geil.at voll durchgezogen. Und es hat funktioniert. Jelena hat nicht nur viele KundInnen, sondern sogar schon eine eigene Mitarbeiterin.

Redet mit uns über Honorare und Arbeitsbedingungen!

Drei Preisträgerinnen mit Urkunde und Blumen und der Wissenschaftsminister in einem prunkvollen Saal des Ministeriums

Bei der Verleihung des Staatspreises für Wissenschaftspublizistik an Peter Illetschko, des Förderungspreises an Judith Langasch und des Anerkennungspreises an mich, Sonja Bettel, habe ich in meiner Rede auf die Forderungen des Vereins Freischreiber nach höheren Honoraren und besseren Arbeitsbedingungen aufmerksam gemacht. So eine Gelegenheit in Anwesenheit des Wissenschaftsministers und der Kolleg*innenschaft darf man nicht ungenützt vorüber gehen lassen. Hier meine Rede:

Freie Journalist:innen gründen das Selbstlaut Kollektiv

sieben junge Menschen sitzen an einem Tisch vor einem Wohnhaus und reden

„Wir haben es satt, uns den Job, den wir gerne machen, durch schlechte Bezahlung und schlechte Behandlung vermiesen zu lassen!“ Das sagten sich ein paar junge Journalist:innen, als sie im Sommer in einem Schrebergarten beisammen saßen und sich gegenseitig ihr Leid klagten.