Mit der Veröffentlichung der Studie „Journalismusförderung in Österreich“ fällt auch der Startschuss für unsere Kampagne. #KeinSteuergeldFürAusbeutung
Unsere Forderung ist klar: Öffentliche Gelder für Medien dürfen nicht an profitorientierte Medienhäuser fließen, die freie Journalist:innen unfair bezahlen. Staatliche Medienförderung muss endlich an soziale Mindeststandards gekoppelt werden.
Wie existenzbedrohend die Lage freier Journalist:innen in Österreich ist, zeigt auch die Studie deutlich: Schon der Einstieg in den Beruf erfolgt heute meist über jahrelange freiberufliche Tätigkeit unter prekären Bedingungen und immer mehr gut ausgebildete junge Menschen gehen der Branche wieder verloren. Gleichzeitig sind immer noch mehr freie Journalist:innen für ihren Lebensunterhalt auf zusätzliche Einkommensquellen angewiesen, um wirtschaftlich zu überleben.
Als einzige echte Interessensvertretung von freien Journalist:innen in Österreich haben wir uns dazu auch in einer Pressemeldung zu Wort gemeldet: "Freischreiber:innen fordern Ende von Armut trotz Vollzeit und kein Steuergeld für Ausbeutung!"
Starke Stimmen für faire Bezahlung
Unsere Kampagne unterstützen viele starke Stimmen aus Medien, Wissenschaft und natürlich aus unseren eigenen Reihen. Ihre Statements machen aus unterschiedlichen Perspektiven deutlich, worum es geht: faire Bezahlung statt Dumpinghonorare, Qualität statt Selbstausbeutung und bessere Bedingungen für jene, die mit ihrer Arbeit Vielfalt, unabhängige Perspektiven und gesellschaftlich relevante Berichterstattung ermöglichen.
Denn: Du willst selbst zu unserer Kampagne beitragen? Schick uns dein Statement zusammen mit einem Foto von dir an vorsitz [at] freischreiber.at.
#KeinSteuergeldFürAusbeutung
Übrigens: Je mehr wir sind, desto eher wird unsere Stimme gehört. Wenn du dich für die Interessen freier Journalist:innen einsetzen willst und noch kein Mitglied bist, ändere das jetzt!