Süßes und Saures – Die Einreichfrist startet!

Welche Redaktionen, Verlage oder Sender sind eure Lieblinge, weil sie gut bezahlen, auf Augenhöhe mit Freien zusammenarbeiten oder sich jetzt in der Corona-Krise besonders fair verhalten?

Und wer von euren Kunden bringt euch immer wieder auf die Palme? Aufgrund von miesen Honoraren, mangelnder Kommunikation oder Knebelverträgen?

Zum zweiten Mal vergeben wir heuer Auszeichnungen an Personen, Redaktionen, Verlagshäuser oder Sender – und zwar in folgenden Kategorien:

Süßer Preis: Diesen gibt es für sehr gute Honorare, Vertragskonformität oder besonderes Bemühen um Freie.

Saurer Preis: Diesen haben jene verdient, die Freie zu Knebelverträgen nötigen, mies bezahlen oder Artikel bis zur Unkenntlichkeit "verbessern". Also jene Personen unwürdig behandeln, die hochwertige Inhalte liefern. Für den Umgang mit Nachwuchskräften vergeben wir Extrapunkte – sie dürfen nicht auf das Paradigma der Selbstausbeutung „Gib’ alles, es gefällt dir doch! Wir bieten unsere angesehene Plattform, aber du bekommst kaum Geld!“ eingeschworen werden.

Süß-saurer Preis: Dieser Preis geht in die Richtung: Wer Anspruch und Qualität predigt und Freie dafür im Groschenbereich bezahlt.

Das Ziel der Preise ist, die Arbeitsbedingungen von Freien zu thematisieren und langfristig zu verbessern.

Schickt uns eure Vorschläge für die unterschiedlichen Kategorien inklusive eurer Begründung, warum genau dieses Medium den Preis verdient hat, an vorsitz [at] freischreiber.at
Eure Einreichungen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Die Einreichfrist geht bis Ende Oktober, bei unserer Generalversammlung (voraussichtlich November oder Dezember 2020) geben wir die Gewinner bekannt.

Wir freuen uns auf eure Vorschläge!
Das Freischreiber-Team