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Redet mit uns über Honorare und Arbeitsbedingungen!

Drei Preisträgerinnen mit Urkunde und Blumen und der Wissenschaftsminister in einem prunkvollen Saal des Ministeriums

Bei der Verleihung des Staatspreises für Wissenschaftspublizistik an Peter Illetschko, des Förderungspreises an Judith Langasch und des Anerkennungspreises an mich, Sonja Bettel, habe ich in meiner Rede auf die Forderungen des Vereins Freischreiber nach höheren Honoraren und besseren Arbeitsbedingungen aufmerksam gemacht. So eine Gelegenheit in Anwesenheit des Wissenschaftsministers und der Kolleg*innenschaft darf man nicht ungenützt vorüber gehen lassen. Hier meine Rede:

Freie Journalist:innen gründen das Selbstlaut Kollektiv

sieben junge Menschen sitzen an einem Tisch vor einem Wohnhaus und reden

„Wir haben es satt, uns den Job, den wir gerne machen, durch schlechte Bezahlung und schlechte Behandlung vermiesen zu lassen!“ Das sagten sich ein paar junge Journalist:innen, als sie im Sommer in einem Schrebergarten beisammen saßen und sich gegenseitig ihr Leid klagten.

"In der Kaltakquise kann man nur gewinnen“

 

 „Bildet Wolfsrudel und jagt gemeinsam!“

 

Kaltakquise ist für viele freie Journalist*innen eine Horrorvorstellung. Wie man sich dafür „in Stimmung“ bringt und was ein Wolfsrudel damit zu tun hat, das erklären Gerhard Feiler und Gernot Krickl im dritten Teil unserer Interviewserie.

Interview: Alexandra Rotter

 

Viele Freie haben Angst vor Absagen, wenn sie mit Auftraggeber*innen verhandeln oder Kaltakquise machen. Wie sind eure Erfahrungen in diesem Bereich?

„Es braucht den Mut, nein zu sagen“

"Kein Auftraggeber darf einen günstigen Preis bekommen, ohne auch auf Leistungen verzichten zu müssen“

Nicht das Honorar, sondern den Wert der eigenen journalistischen Leistung in den Vordergrund stellen – das war einer der Ratschläge der Verkaufsexperten Gerhard Feiler und Gernot Krickl für freie Journalist*innen. Im zweiten Teil der Interviewserie geht es um „die reinste Form des Wahnsinns“ und den Grund, warum Freie Auftraggeber*innen in Verhandlungen so richtig zum Schwitzen bringen sollten.

„Es gibt kein Verkäufer-Gen“

Verkäufer*in ist einer der schönsten Berufe der Welt – das behaupten zumindest die Verkaufsexperten Gerhard Feiler und Gernot Krickl von wir-sind-verkauf.com. Viele freie JournalistInnen haben andere Erfahrungen gemacht: Akquise ist mühsam, aufwendig und oft erfolglos. Manche Frage trauen sich gar nicht nach einem höheren Honorar zu fragen.

Freischreiben: Wunsch und Wirklichkeit. Zu den Risiken und Nebenwirkungen des Freelancertums

Was sind die Vor- und Nachteile des Freelancertums? Was bedeutet freier Journalismus und worauf muss man achten? Wie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen und an welche Stellen kann ich mich wenden, wenn ich Infos und Unterstützung benötige?

Seit Jahren klären wir Freischreiber die Studierenden der FH Wien darüber auf. Auch heuer geben Sonja Bettel und Astrid Kuffner am 26.2.2020 einen Einblick in das Leben und Überleben als freie Journalist*innen. 

 

Süßes und Saures – Die Reaktion der Preisträger

Natürlich haben wir den Preisträgern unserer sauren Auszeichnungen die Möglichkeit gegeben, ein Statement zu ihrem Preis und unserer Jury-Entscheidung abzugeben. Diese Reaktionen möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten, hier sind sie:

Maximilian Schulyok, Geschäftsführer der bz-Wiener Bezirkszeitung, äußert sich zum sauren Preis:

"Herzlichen Dank für die Benachrichtigung, die wir so zur Kenntnis nehmen."

Rainer Nowak, Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer der "Presse", meint zum süß-sauren Preis: